
Politisch aktiv auf verschiedenen Ebenen
Limeshain
- Kassieren SPD Ortsverein Limeshain
Wetteraukreis
- Abgeordnete der SPD Fraktion im Wetterauer Kreistag
- Mitglied im Ausschuss für Bildung des Wetterauer Kreistag
- Mitglied im Sportbeirat des Wetteraukreis.
- Mitglied des Unterbezirksvorstand der SPD Wetterau
- Mittglied des Vorstandes der SPD Frauen Wetterau
Hessen Süd
- Co-Vorsitzende SPD AG Selbst Aktiv Hessen-Süd
- Mitglied des Bezirkvorstand Hessen-Süd
Deutschland
- Stellv. Vorsitzende des Bundesvorstand SPD AG Selbst Aktiv Bund
Forderungen an die aktuelle Politik
Ich habe politische Forderungen.
Das sind Wünsche und Ziele an die Politik.
Diese Wünsche und Ziele sollen das Leben von Menschen mit Behinderung verbessern.
Ich möchte, dass alle Menschen gleichberechtigt leben können.
Bundesebene – zentrale Forderungen
Pflegeversicherung
- Pflegeleistungen dürfen nicht gekürzt werden.
- Verhinderungspflege sichern und ausbauen – keine Einschränkungen zulasten der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen.
- Rentenansprüche für pflegende Angehörige erhalten und verbessern.
- Pflege zu Hause muss finanziell und organisatorisch besser unterstützt werden.
- Pflegebedürftige dürfen nicht durch immer höhere Eigenanteile finanziell überfordert werden.
- Pflegehilfsmittel müssen schnell und unbürokratisch bewilligt werden.
- Leistungen müssen sich am tatsächlichen Unterstützungsbedarf orientieren.
- Die Kombination von Pflege, Eingliederungshilfe und Assistenz muss funktionieren, ohne dass Betroffene zwischen Leistungsträgern hin- und hergeschoben werden.
GKV / gesetzliche Krankenversicherung
- Ärztliche Versorgung darf nicht aufgrund ausgeschöpfter Budgets eingeschränkt oder Patienten abgewiesen werden. Budgetierung rückgängig machen, damit notwendige Behandlungen tatsächlich erbracht werden können.
- Besonders Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen brauchen verlässliche, kontinuierliche medizinische Versorgung.
- Zeitaufwendige und komplexe Behandlungen müssen angemessen vergütet werden.
- Notwendige Heilmittel, Therapien, Hilfsmittel und Reha dürfen nicht aus Kostengründen eingeschränkt werden.
- Barrierefreie Arztpraxen und medizinische Einrichtungen verbindlich sicherstellen.
- Genehmigungs- und Widerspruchsverfahren bei notwendigen Leistungen vereinfachen und beschleunigen.
BGG – Behindertengleichstellungsgesetz
- BGG endlich verbindlich machen.
- Barrierefreiheit muss einklagbar und durchsetzbar sein.
- Private Anbieter stärker zur Barrierefreiheit verpflichten.
- Verbandsklagerecht stärken.
- Bauliche, digitale und kommunikative Barrierefreiheit verbindlich durchsetzen.
- „Nichts über uns ohne uns“: Menschen mit Behinderungen müssen bei Gesetzgebung und politischen Entscheidungen verbindlich beteiligt werden.
Eingliederungshilfe / SGB IX
- Keine Kürzungen bei der Eingliederungshilfe.
- Leistungen müssen sich am individuellen Bedarf, nicht an Haushaltsvorgaben orientieren.
- Bürokratie und Zuständigkeitsstreitigkeiten zwischen Leistungsträgern abbauen.
- Assistenz, Teilhabe und Selbstbestimmung sichern.
- Bedarfsermittlung und Bewilligung schneller und einheitlicher gestalten.
Kinder- und Jugendhilfe
- Keine Leistungskürzungen unter dem Deckmantel von Strukturreformen.
- Kinder und Jugendliche mit Behinderungen müssen einen verlässlichen Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Unterstützung behalten.
- Zuständigkeiten zwischen Jugendhilfe und Eingliederungshilfe müssen klar sein – Familien dürfen nicht zwischen Behörden verloren gehen.
- Schulbegleitung, Assistenz und Teilhabeleistungen müssen bedarfsgerecht finanziert werden. Individuelle Assistenz muss Vorrang haben.
- Eltern und junge Menschen müssen verbindlich beteiligt werden.
- Die Zusammenführung darf nicht zu einer Verschlechterung bestehender Leistungen führen.
Landesebene – Hessen
- HessBGG reformieren Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen
- Landesrecht konsequenter an der UN-BRK ausrichten.
- Inklusive Bildung stärken: inklusive Kitas und Schulen, ausreichende Assistenz und Unterstützung.
- Barrierefreies Bauen verbindlicher kontrollieren, nicht nur Anforderungen auf dem Papier.
- Barrierefreie medizinische Versorgung sicherstellen.
- Kommunen finanziell bei Inklusion unterstützen, damit Barrierefreiheit nicht an den kommunalen Haushalten scheitert. Förderung auch nach 2027 fortführen.
- Kommunale Behindertenbeauftragte und Behindertenbeiräte mit echten Beteiligungsrechten stärken.
Kreisebene – Wetteraukreis
- Aktionsplan Inklusion verbindlich umsetzen und regelmäßig fortschreiben, statt ihn nur als Konzept zu haben.
- Barrierefreie Kreisverwaltung und öffentliche Einrichtungen.
- Barrierefreier ÖPNV – einschließlich Haltestellen, Fahrzeuge und Information; im Aktionsplan wird ausdrücklich auch die VGO als Gesprächspartner genannt.
- Barrierefreie Straßen, Wege und Querungen – insbesondere sichere und tatsächlich nutzbare Verbindungen für Rollstuhlfahrer*innen. Kommunen fördern.
- Inklusive Schulen und Kitas mit ausreichender Unterstützung und Assistenz.
- Barrierefreie medizinische Versorgung im Kreis, einschließlich erreichbarer und nutzbarer Arztpraxen.
- Mehr barrierefreier und bezahlbarer Wohnraum. Das ist bereits ausdrücklich Bestandteil des Wetterauer Aktionsplans.
- Barrierefreie Kultur-, Sport- und Freizeitangebote. Kommunen Fördern.
- Leichte Sprache und barrierefreie Kommunikation bei Kreisangeboten und Informationen.
- Beteiligung von Menschen mit Behinderungen stärken – insbesondere echte Mitwirkung des Diversitäts- und Inklusionsbeirats.
- Barrierefreiheit bei allen neuen Kreisprojekten von Anfang an mitdenken, statt später teuer nachzubessern.
- Verbindliche Kontrolle und Evaluation: Maßnahmen müssen überprüfbar sein und regelmäßig öffentlich berichtet werden. Der Wetterauer Aktionsplan sieht hierfür bereits Indikatoren und eine jährliche Berichterstattung vor.

