Warum ihr mich in den Kreistag wählen solltet:

Jeder Mensch wird irgendwann in seinem Leben auf Hilfe angewiesen sein es durch einen Unfall, durch Krankheit, Alter oder andere Lebensumstände. Und wenn dieser Moment kommt, wünscht man sich Jemanden der sich schon früher dafür eingesetzt hätte. Für eine Gesellschaft ohne Barrieren. Eine Gesellschaft, die auffängt statt ausschließt.

Ich will der Jemand für euch sein!

Ich setze mich dafür ein, dass diese Wünsche nicht nur Worte bleiben, sondern in Gesetze, Strukturen und echte Veränderungen umgesetzt werden. Damit die Hürden, die heute noch existieren, morgen verschwunden sind. Damit zukünftige Generationen gar nicht erst gegen die gleichen Barrieren kämpfen müssen, die viele Menschen heute noch täglich erleben.

Barrierefreie Rechte und starke Vertretung

Ich kämpfe für eine Wetterau, in der Menschen mit Behinderung ihre Rechte selbstverständlich leben können. Inklusion darf kein späterer Zusatz sein – sie muss von Anfang an mitgedacht werden.

Barrierefreiheit gehört in jede politische Entscheidung. Wer plant, baut oder gestaltet, muss Inklusion direkt einbeziehen, statt sie nachträglich zu reparieren. Nur so entsteht echte Teilhabe für alle.

Ich will eine starke Stimme für die Menschen sein, die im Alltag oft übersehen werden: für Familien, für Kinder, für Erwachsene und für ältere Menschen. Mein Ziel ist klar: Barrieren abbauen, Rechte stärken und Zukunft sichern – konsequent und ohne Umwege.

Denn jede Hürde, die wir heute beseitigen, schützt die Generationen von morgen. Ich stehe für eine Politik, die handelt: für Menschen, für Würde und für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung.

Bildung muss für alle Kinder zugänglich sein – ohne Ausnahmen. Barrierefreiheit darf kein „Zusatzprojekt“ sein, sondern Standard.

  • vollständige Barrierefreiheit in Schulen und Kitas
  • inklusive Lernumgebungen für Kinder mit und ohne Behinderung
  • bessere personelle Ausstattung zur Unterstützung inklusiver Bildung
  • moderne Infrastruktur, damit jedes Kind selbstständig teilnehmen kann
  • gleiche Bildungschancen unabhängig von körperlichen Einschränkungen

Ganztagsbetreuung muss selbstverständlich sein – auch an Förderschulen.
Eltern brauchen die Möglichkeit, zu arbeiten, ihre Energiereserven aufzufüllen und ihren Familienalltag zu gestalten. 24 Stunden Betreuung ohne Unterstützung ist keine Option – es ist Belastung.

Schule ist der Grundstein für Teilhabe – und Teilhabe beginnt mit Zugänglichkeit.

Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, wie und wo er arbeiten möchte.

  • freie Entscheidung zwischen Werkstatt und regulärem Arbeitsmarkt
  • bessere Übergänge aus Werkstätten in den ersten Arbeitsmarkt
  • Unterstützung für Arbeitgeber, die inklusiv einstellen
  • individuelle Förderung statt starrer Systeme
  • Anerkennung der Fähigkeiten jedes Einzelnen

Arbeit bedeutet Selbstbestimmung, Würde und gesellschaftliche Teilhabe.

Gesundheitsversorgung muss für alle erreichbar sein – ohne Hürden.

  • barrierefreie Arztpraxen als Standard
  • barrierefreie gynäkologische Versorgung in der Wetterau (geeignete Behandlungsstühle, Liegen und Lift für Menschen mit Behinderung.
  • Informationen in Leichter Sprache
  • verpflichtende Zugänglichkeitsstandards im Gesundheitswesen
  • bessere medizinische Versorgung im ländlichen Raum

Niemand darf wegen fehlender Barrierefreiheit auf medizinische Hilfe verzichten müssen.

Mobilität ist Voraussetzung für Selbstständigkeit.

  • vollständig barrierefreier öffentlicher Nahverkehr
  • bessere Taktung und verlässliche Fahrzeiten
  • mehr Busverbindungen im ländlichen Raum
  • bezahlbare Mobilität für Kinder und Familien
  • gerechter Zugang zu Schülertickets unabhängig von Kilometergrenzen

Jedes Kind soll gleiche Chancen haben – unabhängig vom Wohnort oder vom Einkommen der Eltern. Das aktuelle Schülerticket schafft zwar Entlastung, aber nicht für alle. Gerade im ländlichen Raum sind Kinder auf Busse angewiesen, um zur Schule, zum Sport oder zu Vereinen zu kommen.

Wenn Fahrkarten zu teuer sind und Eltern Vollzeit arbeiten, werden Kinder von Freizeit, Sport und sozialem Leben ausgeschlossen. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Mobilität für Kinder muss selbstverständlich und bezahlbar sein.

Kinder und Jugendliche müssen Schule, Vereine und Freizeit erreichen können – auch wenn Eltern arbeiten.

Wohnen ist ein Grundrecht. Menschen mit Behinderung müssen selbst entscheiden können, wie und wo sie leben möchten – nicht aus Mangel an Alternativen bei den Eltern bleiben oder in Einrichtungen gedrängt werden.

  • mehr barrierefreier und altersgerechter Wohnraum
  • bezahlbare Mieten, die sich Menschen mit Behinderung auch leisten können
  • alternative Wohnformen statt Einheitslösungen
  • Unterstützung für Wohngemeinschaften und betreute WGs
  • Wohnmodelle für Menschen mit kognitiver Behinderung mit passender Unterstützung
  • bessere Assistenzangebote für selbstbestimmtes Wohnen
  • Wohnmodelle für Menschen mit kognitiver Behinderung, die Unterstützung möchten, aber eigenständig leben können
  • stärkere Förderung von sozialem und barrierefreiem Wohnungsbau
  • Die Wohnungsbaugesellschaft muss die sozialen Bauträger gezielt ermutigt und unterstützen, barrierefreien Wohnraum und alternative Wohnformen als festen Bestandteil des sozialen Wohnungsbaus mitzudenken.

Gesetze allein reichen nicht, wenn die Mieten unbezahlbar sind. Barrierefreier Wohnraum muss nicht nur existieren – er muss erreichbar sein.

Selbstbestimmtes Wohnen bedeutet Freiheit, Würde und Lebensqualität. Dafür setze ich mich ein.

Vereine sind das Herz unserer Gemeinschaft.

  • barrierefreie Sport- und Freizeitanlagen
  • gezielte Förderung inklusiver Vereinsarbeit
  • finanzielle Unterstützung für notwendige Umbauten
  • Stärkung des Breitensports
  • bessere Förderstrukturen für Vereine in der Wetterau

Sport verbindet, stärkt Gesundheit und schafft Gemeinschaft.


Familien, in denen Menschen mit Behinderung leben, ob Kinder oder Erwachsener, dürfen nicht allein gelassen werden. Sie leisten jeden Tag Großartiges, stehen aber oft vor unüberwindbaren Hürden – körperlich, organisatorisch und finanziell. Diese Familien brauchen keine Almosen, sondern verlässliche Unterstützung und echte Teilhabe.

  • verlässliche und verbesserte Leistungen der Eingliederungshilfe
  • klare, unbürokratische Unterstützung für Hilfsmittel, Fahrzeugumbauten und Assistenz
  • Hilfe für Eltern mit Behinderung und Eltern von Kindern mit Behinderung – barrierefreier Alltag, Alltagsassistenz und ein funktionierendes Unterstützungssystem, das Familien gezielt weiterhilft
  • Unterstützung bei Pflege und Betreuung, damit das Familienleben gelingt
  • stärkere Verantwortung des Kreises: verlässliche Förderung statt Flickenteppich

Viele Kommunen sind allein überfordert – der Kreis muss hier Verantwortung übernehmen und Strukturen schaffen, die wirklich funktionieren. Es geht nicht um Wohltaten, sondern um ein menschenwürdiges Leben.

Inklusive Familien dürfen nicht an der Bewältigung des Alltags zerbrechen. Unterstützung ist kein Extra – sie ist gesellschaftliche Verpflichtung.

Menschen mit Behinderung sind überdurchschnittlich häufig von Gewalt betroffen – und gleichzeitig stoßen sie auf massive Hürden beim Zugang zu Schutz und Hilfe. Auch im Wetteraukreis bestehen hier erhebliche Versorgungslücken.

  • Im Wetteraukreis gibt es derzeit kein barrierefreies Frauenhaus.
  • Der Frauennotruf ist aktuell ebenfalls nicht vollständig barrierefrei und muss für bestimmte Beratungen in andere Räumlichkeiten ausweichen.
  • Frauen mit Behinderung sind etwa doppelt so häufig von Gewalt betroffen wie Frauen ohne Behinderung.
  • Gleichzeitig steigt die Zahl der Gewaltbetroffenen insgesamt – Frauen mit Behinderung sind jedoch besonders auf spezialisierte und barrierefreie Hilfen angewiesen.
  • Ihre Bedürfnisse können im Wetteraukreis aktuell nicht ausreichend abgedeckt werden.

Der Kreis muss deshalb seiner Verantwortung gerecht werden und Hilfeeinrichtungen für Frauen deutlich stärker finanziell fördern, um Schutz, Beratung und barrierefreie Infrastruktur auszubauen.

Gewalt betrifft jedoch nicht nur Frauen. Studien des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigen, dass beispielsweise in Einrichtungen rund 20 % der Männer körperliche Gewalt erleben. Schutzangebote müssen deshalb alle Betroffenen im Blick haben.

Der Wetteraukreis muss mehr tun, um Gewalt wirksam zu bekämpfen, barrierefreie Hilfen auszubauen und allen Menschen mit Behinderung einen gleichberechtigten Zugang zu Schutz und Unterstützung zu garantieren.

Bestehende Pläne müssen nicht nur verwaltet, sondern aktiv umgesetzt werden.

  • konsequente Umsetzung des Kreisaktionsplans Inklusion
  • regelmäßige Weiterentwicklung statt Stillstand
  • messbare Ziele und transparente Kontrolle
  • Einbindung von Menschen mit Behinderung in Entscheidungen
  • Inklusion als dauerhafte politische Verpflichtung

Inklusion ist kein Projekt – sie ist ein fortlaufender Prozess.


Kandidatin für den Wetterauer Kreistag

Das Wahlplakat zeigt eine Mich sie ihr mit schulterlangem, blondem Haar. Ich trage ein weißes Hemd und ein rotes Jackett. Ich lächel leicht und schaut direkt in die Kamera. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt grüne Pflanzen und helles Licht,und den Limesturm im Limeshainer Wald
Oben links im Bild befindet sich ein roter Kreis mit einem schwarzen Wahlkreuz. Darin steht in weißer Schrift:
„Kommunalwahl 15. März 2026“.

Rechts neben mir ist ein großer weißer Kreis mit roter Schrift. Dort steht:
„Für eine inklusive Wetterau, Teilhabe stärken, Zukunft gestalten“.
Unten rechts im Bild steht in weißer Schrift:
„Wetterauer Kreistag SPD Listenplatz 13“.
Wahlkreiskonferenz der SPD Wetterau

Am Samstag fand die Wahlkreiskonferenz der SPD Wetterau statt!

Wir haben ein starkes Wahlprogramm beschlossen.

Mit vielen Ideen, die das Leben in der Wetterau besser und gerechter machen sollen.

Ich freue mich sehr, dass mich die Delegierten auf Platz 13 der Kreistagsliste gewählt haben.

Mein Herz schlägt für eine inklusive Wetterau ,

egal ob in der Schule, dem ÖPNV, auf der Arbeit oder in der Freizeit.

Barrierefreiheit und echte Teilhabe sind keine Extras,

sondern Voraussetzungen für ein gutes Leben

für alle Bürgerinnen und Bürger in der Wetterau.

Ich spreche aus eigener Erfahrung:

Mein Leben hat sich von heute auf morgen verändert

plötzlich stand ich vor einer neuen Realität,

vor einer Welt voller Barrieren, die mich hilflos machten.

Diese Erfahrungen haben mich geprägt und angetrieben,

Barrieren abzubauen und Verständnis und echte Teilhabe zu schaffen.

Ich möchte mich im Kreistag dafür einsetzen, dass es in der Wetterau:

mehr Barrierefreiheit in den Schulen geschaffen wird,

damit jedes Kind die gleichen Chancen hat.

bessere Voraussetzung zur Teilhabe im Freizeit- und Sportbereichen ,

damit wirklich alle Menschen mitmachen und ihre Talente entfalten können.

Dass beim Wohnungsbau stärker auf altersgerechtes und barrierefreies Wohnen geachtet wird,

damit Menschen mit Behinderung und Einschränkungen selbstbestimmt leben können.

Ein flächendeckender, barrierefreier ÖPNV mit verlässlichen Verbindungen,

auch abends und am Wochenende,

damit alle mobil sein und uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Für eine inklusive Wetterau, Teilhabe stärken, Zukunft gestalten.

Für das Hier. Für das Wir.

Zusammen für die Wetterau.

Barrierefreiheit